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ü 50
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Seit 2788 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 05.10.2015 - 22:13
Beitrag vom: 21.11.2010 11:13:54
 
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Hallo Kater Karlo, na, wie siehts aus! Deine Einstellung und Deine Gedanken finde ich toll. Ähnlich habe ich es auch gemacht, bin zwar nicht Ü50, aber Ü40 mit einer Raucherkarriere ab 16. Ich fand - um Peaches Horrorvorstellungen zu entkräften - leicht, aufzuhören. Bei mir ging das am Spätnachmittag. Ich wußte, wenn ich das am Abend schaffe und auch die am nächsten Tag morgens, dann bin ich dabei. Es war - wie von Dir beschrieben - etwas unangenehm, aber es war weder schlimm noch extrem schwer. ich hatte keine wirre Woche, ich schlief fantastisch. Aber ich glaube fest, das hat mit der Einstellung zu tun. Ich habe weder getrauert, noch andere beneidet, ich war einfach nur froh, den Absprung geschafft zu haben. Mir schmeckte von Anfang an der Kaffee, ich meidete gar nichts. Einfach alles einmal durchleben, ohne zu rauchen. War immer ein "fremdes" Gefühl, aber jede Situation war für sich schön. Und siehe meine grüne Zahl, es geht. Achja, das mit Deinen positiven Vorstellungen wird auch in Autosuggestionsbüchern beschrieben, nur bitte verwende positive Formulierungen, unser Unterbewußtsein kann "nicht" nicht verarbeiten. z.B. Denke NICHT an einen rosa Elefanten ....... Die ersten 2 Formulierungen weglassen, die anderen ein bißchen umarbeiten: Sieh Dich beim Stundenschwimmen, wie Du Runde um Runde drehst ... ohne Pause. Stell Dir vor, wie Du die Stockwerke hochrennst und oben noch ganz locker easy in die Wohnung gehen kannst. Stell Dir vor, wie gut Du jetzt duftest (Raucher riechen wirklich extrem eklig). etc ...... LG
Traumfaenger112
Seit 2708 Tagen rauchfrei
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Beitrag vom: 23.11.2010 10:53:13
 
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Die Ü50 ger halten zusammen,denn einmal muß SCHLUß sein WIR RAUCHEN HEUTE NICHt Der Traumfaenger
peaches
Seit 2031 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 29.05.2015 - 15:06
Beitrag vom: 23.11.2010 11:11:24
 
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Traumfänger Du hast vollkommen recht !! Es wird nicht geraucht - nicht heute und nicht morgen..... Wir brauchen das nicht mehr...... es macht doch keinen Sinn!!! Es bringt uns um :arrrrgh: - sonst nix........ Peaches
katercarlo
katercarlo
abgemeldet
Beitrag vom: 24.11.2010 20:02:11
 
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hallo, seit 22.11. bin ich jetzt rauchfrei. das simple ZULASSEN der (relativ matten) körperlichen entzugserscheinungen kann ich mir und anderen in vergleichbarer lage nur erneut empfehlen. "so ist das eben nach dem rauchstop" - damit bläst man das empfinden nicht weiter auf, und leben lässt es sich damit ziemlich ohne weiteres. derzeit nicht superobercool, aber lässig leben jedenfalls. die körperlichen entzugserscheinungen (bei mir: das bereits erwähnte ziehen im bauch, heute auch sehr ein sehr "wolkiges" empfinden im kopf - zum glück habe ich urlaub und muss nicht arbeiten) lassen bei mir in den letzten drei tagen gelegentlich den gedanken auftauchen, "dann rauch doch eine", "setz dir einen schuss, kommt doch so geil, gleich alle sorgen vorüber ...". (ich glaube, so geht die reihenfolge tatsächlich: man ist sich sicher, dass man sämtliche illusionen hinsichtlich rauchen und "nutzen" der kippen durchblickt hat und nicht mehr teilt - keine entspannung, keine stressreduktion, keine hilfe zur konzentration, kein mittel gegen langeweile, kein instrument zur gefühlsverbesserung. "trotzdem" kommt mir der wunsch in den kopf, mir einen schuss zu setzen: geht wohl über den körperlichen entzug ... ) da hilft nichts anderes, als mich an meinen eigenen ausgangspunkt zu erinnern: rauchen hat die entzugs-symptome VERURSACHT. der "schuss" beseitigt keine sorgen, er ERZEUGT sie (in alle zukunft). das ist à propos im ekelhaften und abstrakten sinn SUCHT PUR (schwindel, schneller puls, trockener mund, zitternde hände - SO "kommt" die erste kippe nach längerer karenz), die sich da meldet. damit meine ich: GEGEN besseres wissen versucht da mein süchtiges teil, mich zum "schuss" zu kriegen. ekelhaft: weil die kippe ihr wahres wesen zeigt (brechreiz und zum kotzen eben). abstrakt: weil sucht keinen anderen nutzen verspricht, als sich selbst, sucht zu erhalten. wenn das alles so ist: auch im umgang mit dem "schieß dir eine"-gedanken hilft GELASSENHEIT ganz gut. NICHT noch AUFBLASEN (wie kannst du sowas denken, wenn du doch aufhören willst ... usw.) - sondern ZULASSEN ("diese idee kenne ich doch ... der klassiker nach nikotinstop ... LAAANGWEILIG ..."). danke an alle, die hier eingestiegen sind. gespannt, wie´s weiter geht - katercarlo
Beitrag vom: 24.11.2010 20:05:55
 
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Hallo Kater, sehr gut beschrieben. Ging mir ähnlich und bins auch ähnlich angegangen wie du... Wie du siehst: es funktioniert ganz gut. Also, weitermachen .... Lieben Gruss und alles Gute! blackqueen
baerenpfote
Seit 3090 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 04.04.2018 - 01:28
Beitrag vom: 24.11.2010 20:10:06
 
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Hallo Katerchen, das hast du super beschrieben .. das sind doch gute Gedanken für ein erfolgreiches weiterkommen . Laß dich nicht unterkriegen, es wird besser, versprochen !! Liebe Grüße Monika
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Seit 2788 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 05.10.2015 - 22:13
Beitrag vom: 25.11.2010 13:18:05
 
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Hallo katercarlo, super gute Ansätze bei Dir! Wenn sich jeder solche Gedanken bzw. eine solche Vorbereitung durch Anlesen machen würde, wären viele Rauchenaufhörer sicherlich erfolgreicher. Es ist schon faszinierend - das hatte ich auch festgestellt - wie die Sucht einen wider besseren Willens doch dazu verleiten will, sich eine anzustecken. Für mich war es jetzt das Erkennen des Paradoxen, das mich durchhalten ließ. Ich wollte aufhören - und früher beneidete ich in solchen Momenten diejenigen, die rauchen "durften". Total bescheuert. Du machst das toll!
peaches
Seit 2031 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 29.05.2015 - 15:06
Beitrag vom: 26.11.2010 11:32:48
 
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Hallo Katercarlo, Du hast vollkommen recht !!! So bin ich es auch angegangen.......und schau´ wie weit ich schon gekommen bin. Du bist auf dem richtigen Weg und ich wünsch´Dir an dieser Stelle am Wochenende KEINE LANGEWEILE und ganz viel STURHEIT. Tschüss Peaches
katercarlo
katercarlo
abgemeldet
Beitrag vom: 29.11.2010 20:02:14
 
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aaalso: rauchen ist schon eine bizarre sucht! als üfü habe ich selbst die erste zigarette morgens (üblicherweise eine der "besten" meiner raucherkarriere) SO "genossen": der kopf ("rauch eine!") war zufrieden, irgendwie - aber gleichzeitig war das brennen im mund nicht zu übertünchen, der husten nicht zu unterdrücken ... und insofern war´s mit der zufriedenheit des kopfes auch nicht weit her - mahnende sorgen ... wie geht das wohl weiter ... wie wird das wohl enden ... kaum raucht man mal ein paar tage nicht - schon idealisiert sich der frühmorgen. "das war sooo klasse" - der schuss nach dem aufstehen ... da musste ich hart dran arbeiten! die ersten zigaretten des lebens (und ironischerweise auch die ersten kippen jeden rückfalls!!!) wirken so, wie zigaretten eben wirken: sie verursachen unmittelbar husten und würgreiz, sie erzeugen schnellen puls, zittrige hände, schweiß auf der stirn ... das alles musste ich durch fünfunddreißig jahre konsum weg-knallen ... und in das durch und durch scheinbare gegenteil verwandeln: rauchen macht dich morgens fit für den tag, abends müde für das bett, vormittags belastbar für die arbeit, nachmittags entlastbar für die freizeit ... man fragt sich wirklich, WIE diese vollständige umwertung passieren kann. vermutlich waren die jugendlichen "werte", die mit dem damaligen rauchen verbunden waren (großsein UND rebell gegen die welt der erwachsenen), außerordentlich wichtig - so wichtig, dass selbst die unmittelbar gespürten widrigkeiten des rauchens ignoriert wurden. naja - jetzt bin ich / sind die ü50´s ja immerhin schon erwachsen. und da kann es ja glatt gelingen, rauchen (wieder) als DAS wahrzunehmen, was es IST: siehe vorstehend. in diesem sinne froher hoffnung auf die nächsten jahrhunderte: katercarlo
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Seit 2733 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 13.06.2016 - 22:05
Beitrag vom: 30.11.2010 07:42:01
 
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Hallo Katerkarlo, ich bin noch nicht 50 (fehlt aber nicht mehr viel) und habe 31 Jahre lang geraucht. Ich find es beeindruckend, wie du die Empfindungen aufschreiben kannst. Genau so war es bei mir auch, kann ich bei jedem Satz sagen ....
Vonni1
Seit 889 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 09.11.2015 - 19:11
Beitrag vom: 30.11.2010 08:28:08
 
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Lieber Kater Carlo, ich mag das so sehr lesen von dir! Du schreibst so toll! Das motiviert mich echt voll mit. Wir haben ja fast am gleichen Tag mit dem Rauchen aufgehört Ich hoffe, dass diese Tatsache ausreicht, um bei dir mitlesen zu dürfen. Ich habe die 50 noch nicht erreicht
baerenpfote
Seit 3090 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 04.04.2018 - 01:28
Beitrag vom: 30.11.2010 09:53:22
 
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Liebes Katerchen ... das war wieder ein toller Beitrag. Danke Weiter so
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AltUser
abgemeldet
Beitrag vom: 30.11.2010 14:32:36
 
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Ich glaub, ich kenne Dich von früher Kater. LG Astrid
katercarlo
katercarlo
abgemeldet
Beitrag vom: 03.12.2010 19:37:53
 
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hallo, erneut merci für alle einstiege und kommentare im ü50 (schmeichelhaft, dass doch zahlreiche echt junge damen und herren an der senioren-ecke tätig werden wollten). WICHTIG für mich finde ich (erneut) die überlegung, dass sich die sucht-erinnerung partout nicht mit den FAKTEN der sucht meldet (kein "schuss" ohne gespürten ekel, gespürte schmerzen), sondern mit LEEREN LÜGEN (alles wird gut...). gruß, katercarlo
Protervitas
Seit 2710 Tagen rauchfrei
Letzter Login: vor einiger Zeit
Beitrag vom: 03.12.2010 19:39:59
 
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hey katerchen, glückwunsch zur ersten schnapszahl! und schau doch gerne mal bei "nach dem startdatum" bei den novemberknüllern vorbei - das sind die, die auch im nov aufgehört haben schönen abend, alles gute und viele grüße protervitas
katercarlo
katercarlo
abgemeldet
Beitrag vom: 03.12.2010 19:42:32
 
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... und weil mein plan ja der ist, dass ich diesen schredd noch des öfteren selbst durchlese: hier ein postscript (eigener post in anderem strang) auch für so leute wie mich: nützlich sind die hinweise darauf, wie die ersten züge der rückfall-zigarette so kommen. man war längere zeit nicht auf droge - damit wirkt sie erstmal nicht mehr so, wie zu zeiten des regelmäßigen drogenkonsums. sie wirkt so, wie zigarette wirklich, ohne sucht-bedingte verlogenheiten, ist: einfach bloß übel. man muss erst wieder "üben", bis man wieder so süchtig ist wie früher = die zigaretten wieder die illusionen von wirkung entfalten können, die drogenabhängige ihnen so andichten. DAS (glaube ich zumindest) ist eventuell der kern vom rückfall-pudel: dass sich unsere erinnerung an sucht-zeiten einbildet, da hätte man einen tollen kleinen freund in sachen entspannung und stress, in sachen stimmungsverbesserung (...) gefunden gehabt. und sowas tolles vermisst man dann und wann ... aber da war doch irgendetwas gewesen ... wollte man nicht gerade ALS raucher den ausstieg? hatte man nicht irgendwie gemerkt, dass der "kleine freund" eigentlich keiner ist? irgendetwas war doch eklig gewesen, man wollte wegkommen vom dauernden gezappel nach zigarette, von der nur kurzen frist entspanntheit direkt nach rauchen - und schon geht´s wieder los mit den gedanken, rauch doch eine, rauch doch eine ... die sucht-erinnerung scheint mit dem fiesen trick zu arbeiten, alles gespürte üble der zigarette auszublenden. sie suggeriert das ideale helferlein - und LÜGT DABEI WIE DIE SAU.
baerenpfote
Seit 3090 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 04.04.2018 - 01:28
Beitrag vom: 03.12.2010 20:47:48
 
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super Katerchen, ganz herzlichen Glückwunsch zur ersten Schnapszahl ... ich glaube, du bist auf einem guten Weg, bleib weiter dran ... irgendwann wirds leichter, besser und du spürst dann unendliche Freiheit... hab Geduld, gib dir Zeit, gib nicht auf liebe Grüße Monika
Vonni1
Seit 889 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 09.11.2015 - 19:11
Beitrag vom: 03.12.2010 21:34:13
 
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Hallo Kater ich hoffe, es geht dir gut. Ich weiß genau, wie du das meinst. Man erinnert sich nur noch an das Gefühl, der Suchtbefriedigung, nicht an die Zigarette direkt. Das Schlimme ist, überhaupt jemals Raucher gewesen zu sein. Na ja, wir können der Zigarette durch unser Wissen zumindest "für heute" entkommen ... das mache ich mir täglich bewusst für deinen tollen Beitrag!
katercarlo
katercarlo
abgemeldet
Beitrag vom: 08.12.2010 20:36:01
 
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guten abend, was ist/läuft dieses mal bei mir eigentlich anders als bei früheren "versuchen", das rauchen seinzulassen? 1. ich muss mich / andere nicht mehr so sehr von den vorteilen des nicht-rauchens überzeugen. klar habe ich mehr zeit, muss nicht beständig zappeln, andauernd nach gelegenheiten für den schuss suchen ... aber: das ist doch eh so. früher habe ich ganz offenbar noch reize/positive ideen/nützlichkeiten MIT dem rauchen verbunden, die beständig denunziert werden mussten. sonst wäre ich nicht so beständig an der vorteil-herbeirede-front beschäftigt gewesen. die illusionen, dass rauchen entspannt, konzentriert, ent-langweilt, ent-stresst, die hatte ich bereits länger nicht mehr. NUR als entzugs-junkie hat man diese gespürten effekte - die sind also home-made DURCH das rauchen. EIN damaliger "reiz" des (weiter-)rauchens (ich glaube, DER wesentliche) bestand darin, den effekt des SCHUSSES bei kippe zu ersehnen (schwindel, DRÖHN, kurz NIX DENKEN ...). wie erstens öde, zweitens aber - wie LANGWEILIG: klar, DAS ist so ungefähr das, was die sucht aus einem macht, das, was ich als süchtiger dann allenfalls erhoffen kann - kurz wegtreten, kurze pause vom zwangsdenken / zwangs-mangelerleiden ALS rauchsüchtiger - allerdings DADURCH AUF EIN NEUES und WEITERES. 2. meine körperlichen / psychischen entzugssymptome (ziehen im bauch, gedankenkreisen um rauchen, wattekopf, schuss-bock) bringen mich überhaupt nicht um. nicht nur das nicht - sie sind zwar irgendwie etwas unangenehm - aber mit dem weiterleben sehr vereinbar. das ganze gewese muss also gar nicht dringend "weg"sein oder weggebracht werden, ich muss davor keine angst haben, das zeug muss mir keine sorgen bereiten. DAS IST HALT SO als effekt jahrelanger sucht und jetziger sucht-beendigung. à propos: ALS raucher kreisten meine gedanken fast pausenlos ums rauchen (WO IST DER UNTERSCHIED?!!!) - entweder als folge des entzugs (kaum war eine kippe geraucht) - oder als folge des mies-fühlens wegen der sucht (beim rauchen). als nichtmehrraucher kreisen meine gedanken derzeit fast pausenlos ums rauchen. ABER mit einem wesentlichen unterschied: ich BIN AUS DEM ZIRKUS HERAUS! gruß und weiterhin gespannt, wie´s weitergeht - katercarlo
Kennie
Seit 3757 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 08.01.2018 - 11:37
Beitrag vom: 09.12.2010 06:45:22
 
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Hallo katercarlo, du bist ja auf einem guten Weg, dazu passt der Avatar gar nicht mehr, auf dem bist du nämlich schon an der Ausfahrt vorbei! =)
ALS raucher kreisten meine gedanken fast pausenlos ums rauchen (WO IST DER UNTERSCHIED?!!!) - entweder als folge des entzugs (kaum war eine kippe geraucht) - oder als folge des mies-fühlens wegen der sucht (beim rauchen).
Ganz klar, allerdings lässt das Kreisen der Gedanken um die Kippe als Nichtraucher deutlich nach. Wenn ich heute nicht noch hin und wieder hier lande, weil der Link noch bei meinen Lesezeichen ist, denke ich 2 2/3 Jahre nach der letzten Kippe gar nicht mehr ans Rauchen oder Nichtmehrrauchen. Es ist kein Bestandteil meines Lebens mehr, ich habe das Kapitel einfach für mich abgeschlossen. Und da landet jeder mal, der einfach nur stur den Weg geht und sich die nächste Zigarette nicht mehr anzündet. Zeit heilt nicht nur alle Wunden............ Das es mal so kommt hätte ich in meinem über Vierteljahrhundert Hardcore Rauchen + jahrelangem Kiffen nie gedacht, ich dachte das bleibt so bis ich mit 55-60 J. daran eingehe. Heute kann ich schon wieder locker eine Stunde Joggen, die Einkäufe ohne weiteres hier in den 4 Stock Altbau schleppen, werde kaum noch Krank und habe eine Lebensqualität erreicht, der ich als Raucher immer nur hinterher gerannt bin.