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Seit 754 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 24.06.2016 - 10:09
Beitrag vom: 21.03.2016 09:01:05
 
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bearbeitet von: Kiralia2005 · 21.03.2016 - 09:35:28

Hallo zusammen,

es ist schon krass, jetzt so langsam kommt Angst bei mir auf. Angst vor dem Wiederaufhören. Angst zu versagen. Ich weiß, wie es geht, habe ja schließlich 8Jahre nicht geraucht. Und damals war es halt auch ein Krampf und ein ewiges Hin und Her, bis ich das endlich geschafft habe. Und ich Trulla fange wieder an. Wie blöd. Und jetzt ist es so und ich kanns nicht ändern.

Mir geht es gesundheitlich nicht gut, ich bekomme wieder schlechter Luft, das einzige, was sich übers wieder rauchen freut, ist mein Asthma, welches wieder voll ausschlägt.

Am Donnerstag (24.03.2016) ist mein erster rauchfreier Tag. Ich hoffe, dass ihr mich unterstützt, gerne bin ich auch bereit, dieses umgekehrt zu tun. Vielleicht gibt es noch jemanden, der dann aufhört?

Ich schicke euch liebe Grüße und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Susanne

 

 

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Seit 754 Tagen rauchfrei
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Beitrag vom: 21.03.2016 09:05:44
 
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bearbeitet von: Kiralia2005 · 21.03.2016 - 09:36:52

Ich bin verwirrt heute...bearbeiten der Beiträge klappt leider nicht wirklich richtig und löschen geht auch nicht... naja, ich hoffe, jetzt ist es so, wie es sein sollte

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lucky_charm
abgemeldet
Beitrag vom: 21.03.2016 11:05:09
 
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Hallo Kiralia,

ich kann dir das so nachempfinden! Hatte auch immer Angst davor, obwohl, manchmal blitzt auch der Gedanke auf "wovor eigentlich? Ich BRAUCHE es nicht mehr zu tun!" Ich denke an all die Leute, die nicht rauchen - die leben ja auch gut, oder? Nachdem du sogar 6 Jahre rauchfrei warst, wirst du es jetzt sicher auch wieder schaffen! Drück dir ganz fest die Daumen! (Und mir auch, starte ja auch grad erst wieder... ;))Alles Liebe und viel Erfolg!

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Seit 754 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 24.06.2016 - 10:09
Beitrag vom: 21.03.2016 11:42:33
 
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Ich danke dir für deine Antwort. Gemeinsam sind wir stark und schaffen das! Ganz viel Erfolg uns beiden

Rin
Seit 598 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 07.12.2016 - 22:24
Beitrag vom: 21.03.2016 17:07:27
 
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Hallo Susanne,

seien wir doch mal ehrlich: so ein bisschen Angst/Lampenfieber gehört doch dazu. Das ist doch genau das, was den Standardraucher bei der Stange hält: die Angst. Angst vor dem Leben, Angst vor Stress, Angst vor Rückfall, Angst vor der Leere, Angst vor dem Verlustgefühl, Angst vorm Zunehmen (der Klassiker unter uns Frauen). Ich hab' diese Ängste auch alle durch. Sie gehören zum Aufhören dazu wie der Entschluss selbst. Erlaube dir ein bisschen Angst, aber gib' nicht die Kontrolle an die Angst ab. Es hilft erfahrungsgemäß wenig, jemandem, der kurz davor steht aufzuhören auf Biegen und Brechen zu erzählen, dass es nichts gibt, wovor man Angst haben muss. Ich war da jedenfalls stur und hab' auf meine Ängste beharrt.

 

Nur eine Angst solltest du als Unfug abtun: Die Angst zu versagen. Was ist denn Versagen? Ein Rückfall? Ein Ausrutscher? 2 weitere Monate des Rauchens? Falls du nur Angst hast, dein Gesicht zu verlieren, befreie dich davon. Ich bin mittlerweile 100%-iger Überzeugung, dass Rückfälle bei den meisten Rauchern regelrecht notwendig sind und zwar aus 3 bestimmten Gründen:

  • es ist Teil des Loslassens
  • es schult uns, wenn wir uns erlauben, daraus zu lernen statt uns zu verurteilen
  • es macht den Weg länger und das Bewusstsein dadurch tiefer

Wer sich jetzt fragt, ob ich noch ganz dicht bin. Ich denke schon ^^. Die meisten Raucher haben diese "ganz besondere Beziehung" zur Zigarette. Für jeden, der die Zigarette als Krücke für "die kleinen und großen Leiden des Lebens" braucht, ist der Entzug meiner Meinung nach etwas, das dauerhaft nur mit gefestigtem Unterbewusstsein zu meistern ist. Was man dafür tun muss ist m. E. lernen, lernen, lernen. Und alles was es braucht ist das Ziel vor Augen.

 

RauchFREI am Ende des Weges...

 

Ich war dafür bereit, so oft zu fallen, wie es eben nötig ist. Ich fiel so oft es nötig war, werde fallen, so oft es noch nötig wird. Aber eins ist für mich ganz klar: Ich werde am Ende wieder rauchfrei sein. Wenn das Ziel ganz klar und deutlich ist und du dafür bereit bist, alles in Kauf zu nehmen, was damit einher geht, dann brauchst du keine Angst vor gar nichts zu haben. Nicht mit dem Vorschlaghammer auf Biegen und Brechen etwas sofort und auf Anhieb durchziehen wollen, sondern sich eingestehen, dass man Mensch ist, dass man süchtig ist, dass ein Prozess einfach Zeit braucht. Auch dieser...

 

das Loslassen

das Umlernen

das Neugestalten

das Entgiften

 

Ich hab' gerade ein großes Stück Kuchen verdrückt. Trotz Angst vor Gewichtszunahme hatte ich aufgehört. Frühere Versuche haben mir manchmal in 1 Woche schon +4kg beschert. Dieses Mal 2 Wochen und nichts zugenommen. Schlemmen tu ich trotzdem an den meisten Tagen in der Woche. Hab' meinen Weg gefunden. Dasselbe wünsche ich euch auch. Bin für euch da.

 

LG

die Rin

 

 

 

Rin
Seit 598 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 07.12.2016 - 22:24
Beitrag vom: 22.03.2016 18:49:11
 
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Huhu Susanne,

wünsche dir morgen ab deiner letzten Zigarette ganz viel Kraft und wir lesen uns Donnerstag. zwinkerzwinker

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Seit 754 Tagen rauchfrei
Letzter Login: 24.06.2016 - 10:09
Beitrag vom: 23.03.2016 12:30:46
 
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Hallo Rin,

vielen lieben Dank für deine Worte. Du hast recht, die Angst zu versagen ist eigentlich sinnlos, sie lähmt nur. Ich habe mir deinen "Nichtraucher-Vertrag" ausgedruckt und für die ersten Tage auch schon Belohnungen eingetragen. Und ich freue mich drauf.

Da ich sowieso einen sehr strikten Essensplan habe (kein Zucker, kaum Weißmehl, 3 Mahlzeiten am Tag, nichts dazwischen, habe ich nicht wirklich Angst vor Gewichtszunahme. Damals habe ich sehr schnell über meinen gesamten Zeitraum von Aufhören, Anfangen, etc über 20 kg zugenommen, das passiert mir nicht nochmal!!!

Ich werde mich morgen melden, wies läuft. Die Angst ist da, aber auch die Freude, endlich wieder frei zu sein mann

LG Susanne