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Fragen?

Hier haben wir 20 der wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Rauchentwöhnung zusammengetragen und für Sie beantwortet.

  • Warum macht Rauchen überhaupt süchtig?
  • Wie wähle ich den Tag, an dem ich aufhören will?
  • Wie stärke ich meinen Willen aufhören zu wollen?
  • Wie verhalte ich mich an meinem ersten rauchfreien Tag?
  • Stimmt es, dass mein Körper sich nach dem Rauchstop wieder vollständig regenerieren kann?
  • Wie lässt sich eine Gewichtszunahme vermeiden?
  • Wie kann mir die Community auf Nichtraucher.de helfen?
  • Darf ich während meiner Entwöhnung Alkohol trinken?
  • Was mache ich gegen Entzugserscheinungen?
  • Wie werde ich mit meiner Gereiztheit während des Entzugs fertig?
  • Ist es normal, dass ich mich so müde fühle?
  • Seit ich aufgehört habe zu rauchen, drehen sich meine Gedanken nur noch um diese Thematik. Was kann ich dagegen tun?
  • Seit meinem Entzug träume ich häufig vom Rauchen. Was hat das zu bedeuten?
  • Ich habe wieder geraucht. Bin ich jetzt rückfällig geworden?
  • Ich rauche wieder regelmäßig. Warum bin ich rückfällig geworden?
  • Ich schaffe es einfach nicht. Was soll ich tun?
  • Ist das Passivrauchen wirklich so schädlich?
  • Sind Light-Zigaretten weniger schädlich?
  • Stimmt es, dass die Tabakindustrie den Zigaretten schädliche Zusatzstoffe beifügt?
  • Warum ist das Rauchen eine ökologische Gefahr?


Warum macht Rauchen überhaupt süchtig?

In erster Linie ist es das Nikotin, das süchtig macht. Denn es beeinflusst durch die Einwirkung auf das Zentralnervensystem psychische Prozesse. Wenige Sekunden nach dem Einatmen löst es Glücksgefühle im Gehirn aus und verursacht schnell einen immer wiederkehrenden Hunger nach ihm, bis sich ein Zwang und damit eine Sucht nach diesem Erlebniszustand bildet. Nikotin verbindet die geringe körperliche Abhängigkeit mit einer stärkeren psychischen Sucht.
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Wie wähle ich den Tag, an dem ich aufhören will?

Sie müssen für sich den besten Zeitpunkt finden. Grundsätzlich gilt natürlich: Je früher desto besser und verschoben ist schnell aufgehoben. Am besten ist ein Phase, in der Sie etwas Zeit für sich haben. Bedenken Sie dabei auch den Zeitpunkt in der Woche. Das Wochenende bietet sich an, wenn Sie hauptsächlich am Arbeitsplatz rauchen oder dort von vielen Rauchern umgeben werden. Unter der Woche ist zu empfehlen, wenn Sie eher zu Hause rauchen oder das Wochenende mit rauchenden Menschen verbringen.
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Wie stärke ich meinen Willen aufhören zu wollen?

Ein erster Schritt kann es sein, wenn Sie Ihre persönlichen Vorteile des Nichtrauchens einmal auflisten. Wenn Sie sich dann noch bei Nichtraucher.de über die Nachteile des Rauchens informieren, sollte Sie eigentlich motiviert genug sein. Während Ihrer Entwöhnung können Sie Ihren Willen stärken, indem Sie sich einen Schlachtruf überlegen und diesen in kritischen Momenten laut zu sich selbst sagen.
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Wie verhalte ich mich an meinem ersten rauchfreien Tag?

Am ersten Tag kann schon eine Zigarette den Rückfall bedeuten. Sie sollten sich mit angenehmen Dingen auf Trab halten, um diese Gefahr zu umgehen. Gehen Sie ins Kino, bringen Sie Frische in Ihre Wohnung und machen Sie sich in kritischen Momenten die Vorteile des Nichtrauchens bewusst. Auf jeden Fall sollten Sie an diesem Tag anderen Rauchern aus dem Weg gehen.
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Stimmt es, dass mein Körper sich nach dem Rauchstop
wieder vollständig regenerieren kann?

Eine vollständige Regeneration braucht Zeit, aber schon schnell werden Sie erste angenehme und wichtige Veränderungen für ihr Wohlbefinden und Ihre Fitness spüren.
Schon nach einem Tag ohne Rauch verringert sich das Herzinfarktrisiko. Nach zwei Tagen können Sie schon wieder besser schmecken und riechen. Nach 2-3 Wochen können Sie schon wesentlich besser durchatmen. Nach einem Jahr haben sich Ihre Herzkranzgefäße schon wesentlich erholt. Nach 10 Jahren entspricht Ihr Lungenkrebsrisiko dem eines Nichtrauchers. Nach 15 Jahren ist Ihr Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden auf dem Niveau eines Nichtrauchers.
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Wie lässt sich eine Gewichtszunahme vermeiden?

Nehmen Sie nicht mehr Kalorien als sonst zu sich und bewegen Sie sich mehr. Sie können auch versuchen bereits vor der Entwöhnung ein paar Kilo durch gesunde Ernährung abzuspecken. Während der Entwöhnung sollten Sie jedoch keine Diät machen, sondern sich bewusst ernähren, das heißt viel frisches Obst und Gemüse genießen.
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Wie kann mir die Community auf Nichtraucher.de helfen?

Die Community auf Nichtraucher.de kann zur wichtigsten Hilfe für Ihren Rauchstop werden. Denn Sie müssen nicht allein mit Ihren Fragen und Problemen bleiben. Gemeinsam fällt das Aufhören leichter. Möglichkeiten hierzu haben Sie sowohl im Forum als auch durch direkte Kontaktaufnahme durch gezielte Suche nach Gleichgesinnten. Oft hilft es auch Ihnen selbst, wenn Sie anderen helfen können.
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Darf ich während meiner Entwöhnung Alkohol trinken?

Gerade wenn Sie ein "Partyraucher" waren, sollten Sie zu Beginn Alkohol meiden. Denn Ihr Gehirn ist noch darauf programmiert den Griff zur Flasche mit dem Griff zur Zigarette zu verbinden. Außerdem ist Alkohol sehr kalorienreich und kann Ihr eventuelles Gewichtsproblem verstärken. Trinken Sie also einfach mal Wasser, oder wie wär's mit einem leckeren alkoholfreien Cocktail?
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Was mache ich gegen Entzugserscheinungen?

Sie dürfen keine Angst vor Entzugserscheinungen haben. Je weniger Sie daran denken, desto geringer fallen Sie aus. Betrachten Sie entsprechende Symptome als hoffnungsvolle Anzeichen Ihrer Heilung. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Alternativprogramm.
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Wie werde ich mit meiner Gereiztheit während des Entzugs fertig?

Gerade wenn Sie in Augenblicken des Stresses zur Zigarette gegriffen haben, fühlen Sie sich während des Entzugs oft angespannt. Dagegen hilft Entspannung. Schon mehrmals tief durchatmen hilft. Aber auch durch Bewegung können Sie Aggressionen abbauen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Gereiztheit an anderen auslassen. Machen Sie sich zuerst bewusst was sie gerade stört oder stresst. Dann konzentrieren Sie sich auf Ihr eigentliches - in diesem Moment wichtiges - Ziel. Und schließlich versuchen Sie, angemessen zu reagieren ohne verletzend zu sein. Sie werden Ihr Ziel erreichen und natürlich dabei nicht rauchen.
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Ist es normal, dass ich mich so müde fühle?

Ja, denn Ihr Nervensystem muss sich erst daran gewöhnen kein Nikotin mehr zu bekommen. Deshalb können Sie sich etwas matt fühlen. Überwinden Sie sich und bewegen Sie sich etwas an der frischen Luft. Das hilft.
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Seit ich aufgehört habe zu rauchen, drehen sich meine Gedanken nur noch um diese Thematik. Was kann ich dagegen tun?

Sie müssen Sich auf jeden Fall ablenken. Nichtraucher sind Sie von ganz alleine, deshalb sollten Sie sich mit etwas anderem beschäftigen. Konzentrieren Sie sich stärker auf Ihre Arbeit oder kümmern Sie sich um Ihre Hobbys und Freunde.
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Seit meinem Entzug träume ich häufig vom Rauchen. Was hat das zu bedeuten?

Im Traum verarbeitet Ihr Unterbewusstsein Ihre neue Situation als Nichtraucher. Falls Sie in diesen Träumen rauchen, so bedeutet das nicht, dass Sie auch in der Realität wieder rückfällig werden. Im Gegenteil: Freuen Sie sich nach dem Aufwachen, dass alles nur ein Traum war. In Wirklichkeit sind Sie Nichtraucher.
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Ich habe wieder geraucht. Bin ich jetzt rückfällig geworden?

Es gibt einen Unterschied zwischen Rückfällen und Ausrutschern. Ein Ausrutscher ist, wenn Sie nachdem Sie aufgehört haben noch ein oder zweimal zur Zigarette gegriffen haben. Ein Rückfall wäre, wenn Sie Ihre alten Rauchgewohnheiten wieder aufgenommen hätten. Geben Sie nach einem Ausrutscher nicht auf. Blicken Sie nach vorne und denken Sie darüber nach, wie Sie ähnliche Situationen in Zukunft besser meistern können.
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Ich rauche wieder regelmäßig. Warum bin ich rückfällig geworden?

Sie sind vermutlich wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen oder haben sich gelangweilt. Vielleicht hatten Sie auch nicht genügend Unterstützung aus Ihrem Umfeld. Verbessern Sie Ihre Taktiken verführerischen Momenten aus dem Weg zu gehen. Kaum jemand hat es beim ersten Versuch geschafft, aber jeder kann es irgendwann schaffen.
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Ich schaffe es einfach nicht. Was soll ich tun?

Jeder kann es schaffen. Sie haben nur noch nicht die richtige Methode gefunden. Haben Sie es schon mit verhaltenstherapeutischen Gruppenkursen versucht oder an eine Nikotinersatztherapie gedacht? Besuchen Sie unsere Community, sie kann Ihnen bestimmt neue Möglichkeiten aufzeigen.
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Ist das Passivrauchen wirklich so schädlich?

Passivraucher werden durch die gleichen unmittelbaren und dauerhaften Gesundheitsschäden wie Raucher beeinträchtigt, wenn auch nicht so oft und in etwas geringerem Ausmaß. Schätzungen zufolge sterben jährlich in Deutschland etwa 400 Personen an Lungenkrebs, verursacht durch Passivrauchen. Wichtig ist zu wissen, dass Passivraucher nicht nur den vom Raucher ausgeatmeten Rauch einatmen, sondern auch den sogenannten Nebenstromrauch, der häufig noch mehr Schadstoffe enthält.
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Sind Light-Zigaretten weniger schädlich?

Nein, der "Genuss der Leichtigkeit" ist eine Illusion und gefährdet Ihre Gesundheit keinesfalls weniger. Raucher von Light-Zigaretten neigen nämlich dazu, die geringere Nikotinausbeute durch mehr Zigarettenzüge und tieferes Inhalieren oder sogar durch mehr Zigaretten auszugleichen. Light-Zigaretten enthalten teilweise sogar einen stärkeren Tabak, der aber durch Luftlöcher im Filter angeblich weniger schädlich sein soll.
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Stimmt es, dass die Tabakindustrie den Zigaretten schädliche Zusatzstoffe beifügt?

Ja, die Zigarettenindustrie setzt zunehmend Zusatzstoffe ein, um Ihnen Ihre Sucht schmackhaft zu machen. Menthol und Lakritz betäuben den Rachen. Ammoniak und Zucker bewirken eine stärkere Wirkung des Nikotins und weitere Stoffe machen den Rauch weniger sichtbar.
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Warum ist das Rauchen eine ökologische Gefahr?

Zum einen weil der weltweite Tabakanbau den Regenwald gefährdet. Ein großer Teil der Tropen wird abgeholzt, um Tabakplantagen zu errichten oder um Brennholz für das Trocknen des Tabaks zu gewinnen. Aber auch die Verpackungen der Zigaretten, die Kippen und nicht zu vergessen die langen Transportwege belasten die Natur.
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  Wussten Sie schon?
Im Tabakrauch sind rund 40 krebserregende oder mit verursachende Substanzen enthalten.
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