Am Anfang Ihrer Entwöhnung können Sie manchmal etwas
nervös und ungeduldig sein. Dagegen hilft in erster Linie
Entspannung. Sie sollten sich jetzt einfach öfters kurze
Erholungspausen gönnen. Entspannungsübungen können
Ihnen außerdem bei eventuellen Einschlafstörungen
helfen.
Nehmen Sie sich eine Viertelstunde Zeit. Suchen Sie sich einen
ruhigen Ort, wo Sie sich hinlegen oder zumindest bequem hinsetzen
können. Denken Sie an etwas Angenehmes, atmen Sie tief
ein und aus. Halten Sie ab dem zweiten ausatmen kurz den Atem
an, so lange es für Sie angenehm ist. Wiederholen Sie die
Übung mehrmals.
Eine weitere sehr einfache und gute Entspannungsübung
ist die Progressive Muskelentspannung, bei der die Muskeln kurzzeitig
kräftig angespannt werden und nach der Anspannung lockerer
als vorher sind. Um dies zu erreichen, wird zunächst die
Aufmerksamkeit auf bestimmte Muskeln eines Körperteils
gelenkt. Dann wird diese Muskelgruppe für circa 5-10 Sekunden
aufmerksam angespannt, wobei nicht übertrieben werden darf.
Danach erfolgt eine Entspannung von circa 30 Sekunden Länge,
während derer die Aufmerksamkeit auf die entstehenden Empfindungen
gerichtet wird. Der Ablauf muss so aufgebaut werden, dass die
verschiedenen Muskelgruppen nacheinander in die Übung einbezogen
werden.
Sie können Entspannung auch in Kursen lernen. Verschiedene
Methoden wie progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
oder Yoga können individuell abgestimmte Übungen vermitteln
und Ihre Rauchentwöhnung aktiv unterstützen.