Hautprobleme in Folge des Rauchens

In Deutschland gibt es jedes Jahr zahlreiche Neuerkrankungen an Akne, Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten. Die Abhängigkeit von Nikotin trägt als entscheidender Faktor für den Ausbruch und das Ausmaß einer solchen Hautkrankheit bei.

Hautkrebs

Das Risiko für Raucher an einer Form von Hautkrebs zu erkranken ist dreimal so hoch als bei Nichtrauchern. Unterstützt wird die Hautkrebsentstehung durch den Kontakt des Rauchers mit freien Radikalen, die für die Entstehung von Krebszellen maßgeblich verantwortlich sind.

Frühzeitige Hautalterung

Das Rauchen fördert zudem eine frühzeitige Faltenbildung. Durch das Nikotin wird die Feuchtigkeitsbindung vermindert, was eine feine Fältchenbildung zur Folge hat. Weiterhin wird die Gewebserneuerung durch Kollagen gestört. So kommt es zu einer verlangsamten Neubildung von Kollagen, einem Strukturprotein das für die Elastizität der Haut verantwortlich ist. Der Mensch erscheint durch die verlorene Hautelastizität um ein vielfaches älter. Die Ausprägung dieser Alterserscheinung ist bei Frauen extremer ausgebildet als bei Männern. 20 Zigaretten täglich verursachen eine Hautalterung um 20 Jahre. Auch der normalerweise rosige Farbton der Haut verändert sich durch die Senkung der Durchblutung. Die Einlagerung von Tabakbestandteilen wird so begünstigt. Dadurch erhält die Gesichtsfarbe einen grauen Farbton.

Fazit

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann nicht nur nach kurzer Zeit eine positive Veränderung seiner Hautbeschaffenheit und der Hautfarbe feststellen, sondern tut seiner Gesundheit auch etwas gutes. Niemand sollte sich auf das Können eines Schönheitschirurgen zur Hautverjüngung verlassen. Zahlreiche Ärzte aus diesem Bereich weigern sich zudem im Gesicht von Rauchern zu operieren, da Raucher eine schlechte Wundheilung haben. Das beste, was ein Mensch für seine Haut tun kann ist gar nicht erst mit dem Rauchen zu beginnen.

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