Krankenkassen bieten Entwöhnung für Raucher

Viele Raucher finden schon lange keinen Gefallen mehr an ihrer Sucht und versuchen davon loszukommen. Meist erfolglos auf eigene Faust, anstatt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rauchen zählt mittlerweile zu einem der größten Gesundheitsrisiken unseres Zeitalters. Durch Anhebungen der Tabaksteuer, steigende Versicherungsbeiträge für Raucher und zunehmende Rauchverbote versuchte man in den letzten Jahren, Raucher zum Aufhören zu bewegen.

In Hinblick auf die Gesundheitsreform bieten Krankenkassen verstärkte Unterstützung für Nichtraucher. Mit der Reformierung des Gesundheitssystems haben sie begonnen, durch Bonusprogramme, Nichtraucher in ihren Beiträgen zu begünstigen. Alle Krankenkassen bieten ihren entwöhnungswilligen Mitgliedern Unterstützung bei der Nikotinentwöhnung. Jede Krankenkasse hat vertragliche Vereinbarungen mit bestimmten Institutionen, vom Arzt bis hin zu Raucherentwöhnungskursen. Die Angebote der unter Vertrag stehenden Einrichtungen werden, meist ohne Zögern, bis zu einem gewissen Teil durch die Krankenkassen übernommen. Durch bestimmte Therapieformen oder medikamentöse Behandlungen, werden individuelle Strategien ausgearbeitet, um einen Rückfall zu vermeiden.

Die größten Erfolge wurden in der Vergangenheit durch die Kombination von Ersatzpräparaten mit therapeutischen Maßnahmen erzielt. Jeder Raucher sollte daran denken, wenn er das Rauchen aufgibt nicht nur etwas für seine Gesundheit und ein längeres Leben getan zu haben, sondern auch eine Menge Geld zu sparen, was sich sonst im Blauen Dunst aufgelöst hätte.

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